So arbeitet Greenpeace

Gewaltfreiheit ist das wichtigste Prinzip bei allen Aktionen von Greenpeace. Ativisten von Greenpeace setzen sich in direkten, friedlichen Aktionen für die Umwelt ein. Umweltskandale aufzudecken und die Welt zu Zeugen von Misständen und Ungerechtigkeit zu machen ist ein wichtiges Element der Arbeit von Greenpeace. Dieses Prinzip, entlehnt von den Quäkern, bezeichnet man als "Bearing Witness".

Greenpeace ist unabhängig von Regierungen, politischen Parteien und wirtschaftlichen Interessengruppen. Wir arbeiten international, denn Naturzerstörung kennt keine Grenzen. Dazu zählt auch, dass Greenpeace ohne Subventionen oder EU-Gelder arbeitet und so absolut unabhängig agiert.

Umweltschutz ist kein Luxus für Gute Zeiten. Denn Umweltschutz ist jederzeit aktuell und trägt seinerseits sogar zu mehr Wirtschaftswachstum bei. Der ökologische Umbau der Industriegesellschaft schafft neue Jobs. Greenpeace entwickelt ökologisch verträgliche Alternativen zu bedenklichen Produkten und zeigt beispielhaft, wie die Zukunft aussehen könnte.

Exemplarisches handeln benennt Umweltsünder namentlich. Dadurch erzeugen wir öffentlichen Druck auf die wahren Verantwortlichen in Politik und Industrie.

 

Spektakuläre Aktionen haben Greenpeace weltweit bekannt gemacht. Doch Greenpeace agiert nicht nur im Schlauchboot. Auch die Lobbyarbeit trägt entscheidend zum Erfolg von Kampagnen bei. In langwierigen und zähen Verhandlungen versucht Greenpeace, die politischen Entscheidungen von Regierungen oder Kommissionen zu beeinflussen.

 

Greenpeace arbeitet zu den Themen Energie/Klima, Wälder, Meere, Gentechnik, Landwirtschaft, Chemie und WTO (Welthandelsorganisation). Eine Konzentration auf die gewählten Kampagnen ist notwendig: Nur wenn die Organisation ihre Energien bündelt, ist effektives und erfolgreiches Arbeiten möglich.

Mehr Infos