Anti-Kohle-Kette - Jahnplatz

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10. 4. 2015 – Gegen die Gesundheits- und Umweltschäden durch die Verbrennung von Braunkohle demonstrierten heute Aktivisten der Umweltverbände Greenpeace und Campact in mehr als 20 Städten, darunter Bielefeld. Gegen 13:00 Uhr stand die ca 100 Meter lange Menschenkette mit knapp 100 Teilnehmern vom Jahnplatz bis zu dem Büro der Neuen Westfälischen.

 

Mit dieser Aktion ruften die Umweltschützer zur Teilnahme an der Anti-Kohle-Kette am 25. April am Braunkohletagebau Garzweiler in der Nähe von Köln auf. Die Menschenkette wird von einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen wie dem BUND, Campact, Nabu, Klima-Allianz und Greenpeace organisiert. Die Demonstranten forderten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), im Streit um den Beitrag der Braunkohle zum Klimaschutz nicht vor dem Druck der Kohlelobby einzuknicken

Kohlekraftwerke für zwei Drittel des Ausstoßes von Quecksilber verantwortlich

Die noch immer wenig bekannten Gesundheitsgefahren durch Quecksilber-Emissionen beleuchtet ein in dieser Woche veröffentlichter Greenpeace-Report (gpurl.de/giftige-Kohle). Kohlekraftwerke sind mit sechs Tonnen für gut zwei Drittel des in Deutschland emittierten Quecksilbers verantwortlich. Braunkohlekraftwerke alleine stoßen die Hälfte der Gesamtmenge aus. Quecksilber ist besonders für die körperliche und geistige Entwicklung von Föten und Kinder gefährlich.

Zur Anti-Kohle-Kette am 25. April werden tausende Kohlegegner aus der Region und aus ganz Deutschland erwartet. Greenpeace Bielefeld organisiert einen Bus zur Menschenkette. Dieser fährt um 8:30 Uhr am Ishara ab.

Alle Informationen zu Anti-Kohle-Kette: http://www.anti-kohle-kette.de/