Der Abgrund, der mal Heimat war

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Eine dystopische Zeitreise durch die bedrohten und bereits abgebaggerten Dörfer am Rande des rheinischen Braunkohletagebaus.

Noch rund 18 Jahre will der RWE-Konzern Dörfer abbaggern, Menschen umsiedeln und ganze Landstriche verwüsten, damit weiter Braunkohle abgebaut werden kann. Mit Fotos aus den Dörfern am Tagebau Garzweiler macht Greenpeace am Donnerstag, den 8. Oktober vom 15.30 bis 19.00 Uhr auf dem Platz vor der Altstädter Niclolaikirche auf die dramatische Situation aufmerksam.

Die vielfach prämierte Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und in Dörfer wie Lützerath und Keyenberg, die ab Herbst dieses Jahres abgebaggert werden sollen. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkt sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebausihre Heimat verlieren, und auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE.

Die Wanderausstellung „Der Abgrund, der mal Heimat war” macht in über 20 deutschen Städten Halt (Tourplan: https://bit.ly/2FqSzR2).

Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich und findet unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen statt (Abstand und Mund-Nasen-Schutz).