Ein Greenpeace Besuch bei Shell

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Am Samstag, den 26. September, besuchten Greenpeace-Aktive aus Owl insgesamt 4 Shell-Tankstellen in Bielefeld. Zwecks des Besuches war nicht nur die Verschönerung der Tankstellen mit Aufklebern, sondern in erster Linie stand das Informieren der Kunden über die Aktivitäten von Shell.

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell plant nämlich in der Arktis nach Öl zu bohren. Die Ölplattform Polar Pioneer ist schon kurz vorm Ziel und wird schon bald anfangen zu bohren.

Dabei liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Ölunfall innerhalbt der Forderzeit von 51 Jahren bei 75% nach Einschätzung von US-Behörden. Zudem ist die Möglichkeit das Öl nach Austritt wieder aufzufangen in den unwirtlichen und schwer zugänglichen Gebiet schlicht unmöglich.

Deshalb forderten Greenpeace-Aktivisten in 40 deutschen Städten Shell dazu auf mit den riskanten Unternehmen aufzuhören.

In Bielefeld betraf dies die Tankstellen in der Arthur-Ladebeck-Straße, Eckendorfer Straße, Engersche Straße und Voltmannstraße. Dort waren wir mit dem Slogan „ Die Arktis ist zu kostbar, um den Klimawandel weiter anzuheizen!“ unterwegs und klärten die Kunden über die riskanten Ölbohrungen in der Arktis auf. Viele nahmen unsere Aktion gut auf, aber auch Kritik an unserem Vorgehen wurde laut, doch sehen wir die Arktis als ein schützenswertes und sensibles Ökosystem an, welches nicht den Profitinteressen einzelner Konzerne geopfert werden darf.

Nachtrag: Shell gibt auf!

Am Montag, den 28. September gab Shell bekannt, dass der Konzern aufgrund ökonomischer und politischer Unwägbarkeiten die Pläne in der Arktis nach Öl zu bohren auf Eis legt und sich aus der arktischen Tschuktschensee zurück zieht. Dies ist ein sehr schöner Erfolg und ein erster wichtiger Schritt, doch noch liegt das Ziel, ein Schutzgebiet in der Arktis zu erichten in weiter Ferne. Deshalb möchten wir Sie bitten sich für ein Schutzgebiet in dem sensiblen Ökosystem einzusetzen und folgende Petition zu unterschreiben:

www.savethearctic.org/de/

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