Ferienspielen in Steinhagen

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Sommer, Sonne, Strand und Greenpeace mit dem Thema „Meer“ bei den Ferienspielen. Rund 20 Kinder erzählten sich zunächst gegenseitig ihre schönsten und spannendsten Erlebnisse im oder am Meer, um dann über diesen riesengroßen „nassen Lebensraum“ viele neue Dinge zu erfahren, z. B. wie der sog. Laternenfisch sein Licht erzeugt oder dass sich hinter dem schön klingenden Namen „Schillerlocke“ Haifischfleisch verbirgt.

Bei einem kleinen „Fischfangwettbewerb“ erlebten die Kinder eine inszenierte Niederlage, denn sie konnten mit ihren Angeln trotz aller Anstrengung nicht so viele Fische fangen wie die Greenpeace-MitarbeiterInnen, die mit ihrem großen Fischernetz einfach alles ganz schnell leer gefischt haben. Das empfanden die Kinder als äußerst ungerecht. Den Informationen zum Thema „Überfischung“ folgten sie deshalb mit besonderem Interesse. Ebenso empörten sie sich über die riesigen Müllberge in den Ozeanen, v. a. über den vielen Plastikmüll, der für Tiere und Menschen eine echte Gefahr darstellt, weil er letztendlich in Form von kleinsten Plastikkügelchen in der Nahrungskette landet.

Mit verschiedenen kreativen Aktionsformen brachten die Kinder abschließend ihren Protest zum Ausdruck: Es wurden bunte Banner gemalt, Fische und Fischskelette auf den Boden gesprüht, „Fischbrötchen der Zukunft“ belegt (also echte Brötchen mit echtem Salatblatt, aber ansonsten nur mit selbstgemalten Papierfischen) und ein Fischernetz mit selbstgebastelten kleinen und großen Meeresbewohnern und natürlich mit reichlich (Plastik-)Müll bestückt.

Zur Orientierung, welche Fischarten noch (relativ) bedenkenlos verzehrt werden können, gab es zum Abschied für jedes Kind einen Fischratgeber von Greenpeace (http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/fisc... ). Und wer wollte, durfte auch noch ein „Fischbrötchen der Zukunft probieren, um einen geschmacklichen Eindruck davon zu bekommen, wie in Zukunft Fisch schmecken wird, wenn wir Menschen es nicht schaffen sollten, schon ganz bald auf nachhaltige Fischerei umzusteigen.

Na dann, guten Appetit!

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