Fukushima Mahnwache

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Zur Zeit gibt es mal wieder besonders viel zu tun. Es muss an den 5. Jahrestag von Fukushima und an den 30. Jahrestag von Tschernobyl erinnert werden. In diesem Zusammenhang rückt angesichts der Gefahren aus den tickenden Zeitbomben die Energiewende wieder mehr in den Vordergrund. Die jüngsten Ereignisse in den Atomkraftwerken in Belgien und Frankreich in unmittelbarer Nähe der Grenze nach Deutschland zeigen, dass das Thema immer noch hochaktuell ist. Wir, etwa 25 Greenpeaceaktivisten, haben in einer Mahnwache am 11.03. des Supergaus in dem Atommeiler in Fukushima vor genau 5 Jahren gedacht. Dazu gab eine Austellung mit 8 großformatigen Plakaten zu den Folgen der Ereignisse in der Verganganheit.

Kernpunkt einer Rede von Susannes Woelfel war ein Zitat von Naoto Kan, dem damaligen Premierminister Japans, dass die Welt keine Atomenergie mehr brauche. Sie wies darauf hin, dass die Katastrophe noch längst nicht abgeschlossen sei. Die Menschen aus der verstrahlten Region leiden weiter auf nicht absehbare Zeit und haben ihre Heimat verloren.

Hauke Sandmayer zählte in seiner ebenfalls sehr engagierten Rede mindestens 8 Möglichkeiten auf, was jeder einzelne von uns für den Klimaschutz tun kann, was wiederum Atomenergie und auch andere schmutzige Energiegewinnung überflüssig machen würde.
 
Die nächste Mahnwache steht auch bereits fest: Am 26.04.2016 werden wir an die Atomkatastrophe in Tschernobyl erinnern, die sich dann
vor 30 Jahren ereignete.