Kein zweiter Ostwestfalendamm!

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Greenpeace Bielefeld positioniert sich deutlich gegen die neuen Pläne zum Bau der Stadtautobahn B66n im Bundesverkehrswegeplan 2030.

Bereits rund um die Jahrtausendwende gab es Planungen zu der Stadtautobahn B66n mitten durch die Stadt. Letzten Endes wurden diese wegen massiver Bürgerproteste aufgegeben. Allerdings tauchen auf Betreiben der Industrie und Handelskammer diese Pläne jetzt im Bundesverkehrswegeplan 2030 unter der Kategorie "vorrangiger Bedarf" wieder auf. Der geplante Verlauf der ca. 40m breiten Autobahn beginnt beim Ausgang des Ostwestfalentunnels und führt entlang der Bahnlinie der Eurobahn durch die Stadt Richtung Hillegossen und endet im Autobahnanschluss an die A2 durch die Detmolder Straße. Genauere Details zu den Plänen finden sich hier.

Greenpeace Bielefeld spricht sich klar gegen einen Bau einer solchen Betonschneise durch die Stadt aus. Sie widerspricht deutlich dem Mobilitätskonzept von Greenpeace, welches eine Reduzierung des Autoverkehrs, eine Vergrößerung des ÖPNV-Angebots, mehr Fahrradwege und ausgedehntere Grünflächen in den Städten vorsieht. Die B66n würde das gerade erst fertig gestellte Parkgebiet „Grünes Band“ wieder zerstören. Auch andere Erholungsflächen würden wegfallen. Die Lärmbelastung wird den Osten von Bielefeld deutlich weniger attraktiv machen. Zusätzlich ist die Trasse quer durch die Stadt auch im Hinblick auf den Ausstoß von giftigen Stickoxiden abzulehnen.

Greenpeace Bielefeld fordert daher einen sofortigen Stopp der Pläne zur B66n und eine Streichung des Projekts aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030.

Folgendes können Sie tun:

  • Als ersten Schritt zur Verhinderung der Stadtautobahn können Sie bis zum 2.5. eine Stellung zu den Plänen abgeben (Link). Dabei geht es insbesondere um die Situation vor Ort. Eine genauere Form brauchen Sie nicht zu beachten, es reichen wenige Sätze.
  • Beteiligen Sie sich an der Bewegung gegen die Stadtautobahn. Dies geht insbesondere auf der Internetseit der Bürgerinitiative gegen die B66n.
  • Schreiben Sie an die Bundestagsabgeordneten aus Bielefeld, Lena Strothmann (CDU) und Britta Haßelmann (Grüne). Lena Strothmann befürwortet das Projekt auf ihrer Homepage.
  • Schreiben Sie an die Mitglieder des Stadtrates.
  • Teilen Sie diesen Beitrag bei Facebook oder Twitter.

 

 

 

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