Leuchtender Protest gegen Kohle

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Am Samstag bei Einbruch der Dämmerung haben etwa 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Umweltschützern von Greenpeace und Campact, einen "Leuchtenden Protest" gegen die besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerke gestartet.

Aus Kerzen wurde auf dem Jahnplatz ein leuchtendes "X" geformt und ein großes ausgeleuchtetes Banner gegen Kohleenergie hochgehalten. Mit diesem Symbol forderten die Demonstranten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Anschließend gab es einen Laternenumzug der Teilnehmer durch die Bahnhofstraße in der Bielefelder Innenstadt.

Der "Leuchtende Protest" hat zeitgleich in über 30 Städten in Deutschland stattgefunden.

Deutschland droht sein Ziel zu verfehlen, den Ausstoß von CO2 bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dies kann nur erreicht werden, wenn in den kommenden Jahren mehrere Kohlekraftwerke vom Netz gehen. „Deutschland muss sein 40-Prozent-Ziel einhalten. Alles andere wäre gerade nach dem jüngsten Weltklimareport eine Kapitulation“, sagt Peter Niksa von Greenpeace Bielefeld. Ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung wäre möglich, auch ohne dadurch die Versorgungssicherheit zu gefährden. Schon heute finden sich im deutschen Kraftwerkspark massive Überkapazitäten von etwa 10 Gigawatt, die meisten bei konventionellen Kohlekraftwerken

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