MdB Besuche

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In diesem Sommer hat Greenpeace verschiedene Bundestagsabgeordnete und Bundestagskandidaten besucht und mit ihnen sowohl über den Schutz der Arktis, als auch über den Klimaschutz gesprochen.

Den, in der letzten Legislaturperiode direkt gewählten, Bundestagsabgeordneten Lena Strothmann (CDU) und Ralph Brinkhaus (CDU) wurden 500 bzw. 279 Postkarten von Greenpeace Bielefeld überreicht. Auf diesen Postkarten werden die Politiker von Bürgern ihrer Wahlkreise aufgefordert, sich für den Schutz der Arktis einzusetzen. Beide Politiker haben auch für den kommenden Bundestag ein Mandat erhalten und haben nun die Möglichkeit diesem Wunsch aktiv nachzukommen.

Die beiden SPD Politiker, Christina Kampmann und Stefan Schwartze, haben bei der Bundestagswahl für die kommende Legislaturperiode Direktmandate erhalten. Mit beiden konnte Greenpeace Bielefeld vor der Wahl über den Schutz der Arktis sprechen. Bei den Diskussionen in entspannter Atmosphäre haben sich die Vertreter der SPD offen für unser Anliegen gezeigt. Auch Stefan Schwartze hat Greenpeace Bielefeld 277 Postkarten aus seinem Wahlkreis übergeben.

Von den Grünen haben Britta Haßelmann (Bundestagsabgeordnete) und Dirk Brinkschmidt Zeit für Greenpeace gefunden und mit uns ebenfalls über den Schutz der Arktis und über die Energiewende gesprochen. Die Grünen haben bereits 2011 einen Antrag zum Schutz der Arktis in den Bundestag eingebracht. Dieser wurde leider damals abgelehnt.

Insgesamt hat Greenpeace Bielefeld nun fünf Mitglieder des neuen Bundestages ausführlich über die Gründe, die Arktis zu schützen und über die besonderen Gefahren, denen die Arktis ausgesetzt ist (Rohstoffausbeutung, Ölunfälle) informiert. Greenpeace fordert ein internationales Schutzgebiet „Hohe Arktis“, in dem die Förderung von Öl und Gas sowie industrielle Fischerei verboten sind.

In der Arktis gibt es mittlerweile neue Entwicklungen. Am 18. September führte das Greenpeace Schiff “Arctic Sunrise” eine friedliche Protestaktion bei der Gazprom Bohrinsel Prirazlomnaya durch, um die erstmalige Erdölproduktion in arktischen Gewässern zu stoppen. Die russische Küstenwache reagierte scharf: nach dem Abfeuern von Warnschüssen und der Festnahme zweier Aktivisten durch bewaffnete Beamte, beschlagnahmten sie das Schiff und verschleppten es in Richtung Murmansk. Im Verlauf der letzten Tage sind zahlreiche Anschuldigungen und Gerüchte laut geworden.