Nationalpark Senne

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Sei es Nationalpark Senne, Senne-Egge oder Teutoburger Wald, wir sind immer noch dafür, dass die Senne nach Aufgabe der militärischen Nutzung Nationalpark wird. Die Forderung soll nicht aus dem Landesentwicklungsplan 2019 gestrichen werden!

Nach dem Kabinettsbeschluss vom 15. April 2018, soll die Option, dass in der Senne, nach Aufgabe der militärischen Nutzung, ein Nationalpark erreicht werden kann, durch die schwarzgelbe Landesregierung vom Landesentwicklungsplan (LEP), gestrichen werden. Obwohl es in der Bevölkerung, eine breite Zustimmung von 81% für den Nationalpark gibt, die Senne in ihrer Artenvielfalt, mit über 1.000 gefährdeten Tierarten von der Roten Liste einzigartig ist und allen Kriterien eines Nationalparks entsprechen würde.

Das wollen wir nicht zulassen! Deshalb beteiligen wir uns an der Unterschriftenaktion vom BUND und NABU zusammen mit der LNU, attac, dem Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge, Greenpeace Paderborn und der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände gegen die Änderung. Denn: „Die Senne kann nur durch Nationalparkausweisung als  besonders wertvolles Natur- und Wildnisgebiet langfristig einer ökonomischen Nutzung entzogen werden“ argumentiert der BUND-Vorsitzende Holger Sticht. Außerdem würden nicht nur Umwelt und Mensch von dem Nationalpark profitieren, sondern auch die Kommunen durch das erweitere Tourismusangebot des Nationalparks als Erholungs- und Erlebnisgebiet. Der Nationalpark wäre also ein Gewinn für alle.

Daher brauchen wir eure Stimme für den Nationalpark! Auf der Internetseite https://unsere-senne.de könnt ihr eure Unterschrift für den Nationalpark abgeben und weitere spannende Informationen und Fakten über die Einzigartigkeit der Senne erfahren.