Protest bei SPD Energiekongress

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Unter diesem Motto haben sich heute Greenpeacer aus Bielefeld und NRW an die Delegierten und Gäste des Energiekongresses der NRW-SPD in der Bielefelder Stadthalle gewandt. Dabei forderten sie die Delegierten dazu auf, sich gegen den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke einzusetzen und den notwendigen Kohleausstieg zu beschließen.

Um die Gefahren der Kohleverstromung aufzuzeigen, haben wir den direkten Dialog mit den Teilnehmern des Kongresses und den Delegierten gesucht. So konnten wir mit Pit Claussen (OB Bielefeld), Peer Steinbrück (Kanzlerkandidat der SPD), Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und vielen Delegierten und Interessierten ins Gespräch kommen.

Wir wollen den Ausstieg aus der Kohleverstromung, da die Verbrennung von Braunkohle und Steinkohle die klimaschädlichsten Formen der Stromproduktion sind. Dennoch stammen in NRW 70 Prozent des Stroms aus Kohlekraftwerken und der Ausbau geht weiter! So unterstützt die SPD in NRW den Neubau klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Derzeit befinden sich acht neue Kohlekraftwerke in Bau oder Planung – so viele wie in keinen anderem Bundesland. Die Energiewende ist auf diesem Wege nicht möglich! Zudem unterläuft der Bau neuer Kohlekraftwerke die Ziele des NRW-Klimaschutzgesetzes. Um die CO2-Emissionen wie vorgesehen bis 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent zu senken, muss der Ausstieg aus der Kohleverstromung eingeleitet werden und nicht neue Kohlekraftwerke gebaut werden.

Dass der Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 gelingen kann hat Greenpece mit dem Energieszenario „Der Plan“ aufgezeigt.

Aus diesem Grund: „Energiewende heißt Kohleausstieg, Frau Kraft!“

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