Save the Arctic

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In der 29. Kalender Woche haben in Deutschland über 500 ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in 73 Städten an Shell-Tankstellen informiert. In Bielefeld wurden in dieser Woche 4 Shell Tankstellen besucht. Es wurden Banner gehisst und Flyer verteilt. Mitarbeiter von Shell wurden über das Handeln ihres Konzern aufgeklärt.

Die Aktionen in Deutschland waren Teil einer weltweiten Informations- und Aktionswoche von Greenpeace. Die ‚Global Week of Action’ richtete sich gegen die Pläne von Shell, diesen Sommer in der Arktis nach Öl zu suchen. „Die Arktis ist unser gemeinsames Erbe, wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Industriegiganten sie zerstören“, so Greenpeace.

Am Samstag den 21.7 haben Greenpeace-Aktivisten den bundesweiten Protest an Shell-Tankstellen gegen die Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis verstärkt. In über 50 Städten beklebten Aktivisten Zapfsäulen und Zapfpistolen mit Protest-Labeln und informieren die Kunden über die Pläne von Shell. Auch in Bielefeld demonstrierten Mitglieder der lokalen Greenpeace Gruppe an den Shell-Tankstellen in der Artur-Ladebeck-Straße, der Eckendorfer Straße, der Jöllenbecker Straße und der Voltmannstraße gegen die geplanten Ölbohrungen in der Arktis. „Das Ökosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen dieser Welt. Ölunfälle sind dort kaum zu bekämpfen“, sagt Greenpeace Sprecher Matthias Rubart. „Shell ignoriert weiter die besonders hohen Umweltgefahren in der Arktis.“

Wie schwierig die Wetterverhältnisse in der Arktis sind, zeigt der jüngste Unfall eines Shell-Bohrschiffes in Dutch Harbour (Alaska). Die ‚Noble Discoverer’ soll diesen Sommer mit Ölbohrungen in der Arktis beginnen. Am vergangenen Wochenende war das Schiff bei starkem Wind an die felsige Küste getrieben. Derzeit gibt es widersprüchliche Informationen darüber, ob das Schiff auf Grund lief oder nicht (http://www.adn.com/2012/07/17/2545159/shell-drill-ship-also-had-anchor.html)

Greenpeace Bielefeld hat auch geholfen dass in nur wenigen Wochen über eine Million Menschen für den Schutz der Arktis unterzeichnet haben. Die Namen der Unterzeichner werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol befestigt: Ein symbolischer Akt, der deutlich machen soll, dass die Arktis als Erbe der Menschheit nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Wer es nicht zu einem unserer Infostände geschafft hat, kann einfach unter www.savethearctic.org online unterschreiben.