Tschernobyl Jahrestag

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Bielefeld, 26.04.2014 – Greenpeace-Aktivisten haben am 26.4.2014 im neuen Bahnhofsviertel von Bielefeld an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 28 Jahren erinnert und über die regenerativen Energien als einzige nachhaltige, zukunftsfähige und auf Dauer auch kostengünstigste Alternative zu Atom- und Kohlestrom informiert.

Mit „strahlungsfreien Atomfässern“ machten die Umweltschützer auf den gefährlichen radioaktiven Müll aufmerksam, der tagtäglich schon beim normalen Betrieb von Kernkraftwerken anfällt und dessen endgültige Entsorgung noch immer ein weltweit ungelöstes Problem darstellt. Außerdem brachte die Greenpeace-Jugendgruppe mit einem großen Banner mit der Aufschrift „Tschernobyl 1986, Fukushima 2011, Grohnde morgen?“ ihre Sorgen und Ängste bezüglich eines möglichen Reaktorunfalls in unserer Nähe zum Ausdruck.

Fast 3 Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 3 Jahre nach der in Fukushima zählt die Kernkraft noch immer weltweit zu den tragenden Säulen der Energieversorgung. Obwohl Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie für das Jahr 2022 beschlossen hat, mehren sich wieder die Stimmen in der Politik, die den Ausbau der erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.


Damit die notwendige Energiewende in Deutschland nicht kentert, haben die GreenpeacerInnen zudem zu der Teilnahme an der großen Energiewende-Demo am 10.5.14 in Berlin aufgerufen. Nähere Informationen dazu sind unter www.energiewende-demo.de zu finden.