Warnschuss in Richtung Shell

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„Wir sind immer noch da und werden auch weiterhin da bleiben!“ - mit diesem Signal in Richtung Shell haben sich heute Greenpeacer an zwei Bielefelder Shell-Tankstellen versammelt. Sie forderten dabei – wie bereits im vergangenen Jahr – den dauerhaften und endgültigen Rückzug des Shell-Konzerns aus der Arktis.

Auch wenn Shell angekündigt hat, in diesem Jahr nicht in der Arktis nach Öl bohren zu wollen, hat dieser Konzern seine Arktis-Pläne damit nicht endgültig aufgegeben. Vielmehr will Shell so schnell wie möglich die Arbeiten dort wieder aufnehmen, voraussichtlich schon im Jahr 2014.

 

Mit diesen unverantwortlichen Plänen sind wir nicht einverstanden, denn im vergangenen Jahr kam es bei Shell in der Arktis nicht nur zu zahlreichen Pannen, sondern auch bereits zu zwei schweren Unfällen: Das Bohrschiff „Noble Discover“ sowie die Bohrplattform „Kulluk“ von Shell haben sich bei schlechtem Wetter losgerissen und strandeten an der Küste Alaskas.

 

Deshalb haben wir uns heute – bei gefühlt arktischen Temperaturen- an zwei Bielefelder Tankstellen (an der Arthur-Ladebeck-Str. sowie an der Jöllenbecker Str.) versammelt. Mit Plakat und Banner haben wir unserer Forderung nach einem effektiven Arktis-Schutz Nachdruck verliehen. Den jeweiligen Tankstellenpächtern haben wir einen Brief (für die Weitergabe an die Konzernzentrale) überreicht, der unsere Forderungen zum Arktis-Schutz konkretisiert und Shell gleichzeitig wissen lässt, dass Greenpeace ihren Konzern ganz genau im Blick behält...

 

Bist auch du schon Arktis-Schützer/-in? - Wenn nicht, geht das ganz einfach unter www.savethearctic.org .